Lebensglück und Zufriedenheit in erfüllenden Beziehungen
 


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Heilpraktiker (Psychotherapie) mit Praxis in Augsburg für
Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie, Eheberatung, Gesprächstherapie,
Gewaltfreie Kommunikation, Lösungsorientierte Kurztherapie, Autogenes Training
Copyright, Heilpraktiker (Psychotherapie) Peter Holzhauer, Augsburg

Training für
"Gewaltfreie Kommunikation"

Inhalt

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist eine Methode zur Konfliktlösung, die auf einer erlernbaren Art authentischer Kommunikation basiert. Grundlage dafür ist eine innere Einstellung und Haltung, die davon ausgeht, dass alle Menschen letztlich die gleichen Bedürfnisse haben und danach streben, diese erfüllt zu erleben.

Ich biete ein Training für die GFK an.

Jene Art, miteinander zu reden, erhöht in jedem Fall die Chance, dass wir auf selber Augenhöhe dem ein Stück näher kommen können, was jeweils individuell gebraucht wird. Letzteres gilt auch und gerade dann, wenn es in der Beziehung schwierig ist, wenn man sich vielleicht wieder mal benachteiligt, nicht ernst genommen oder mit dem Rücken an der Wand fühlt.

Anstatt in frustrierender Wiederholung sich wechselseitig Vorwürfe und Ansprüche entgegen zu bringen beim Versuch, Recht zu haben, eröffnet der bewußte Verzicht auf Angriff, Verteidigung und Flucht die Möglichkeit, offen und ehrlich um das zu bitten, wonach wir uns auf einer tieferen Ebene sehnen und was uns glücklicher werden läßt, wenn es uns zuteil wird.


Verfahren

Die Anwendung der GFK umfasst folgende vier Schritte, die unter Anleitung im Gespräch (bevorzugt im Gruppenrahmen) zunächst bewußt gemacht und anschließend im Alltag eingeübt werden können:
  1. Trennen von reiner Beobachtung und (bewertender) Interpretation;
  2. Bewusstwerden über die damit einher gehenden Gefühle;
  3. Bewusstwerden über die darunter liegenden Bedürfnisse;
  4. Formulieren konkreter und erfüllbarer Bitten.

Hintergründe

Wir alle neigen (besonders unter Streß) dazu, unsere subjektive Wahrnehmung als unverfälschte, objekive Realität zu verstehen, anstatt uns darüber klar zu sein, dass wir ALLES durch unsere ganz persönlich eingefärbte Brille erleben. Zusammen mit dem erlernten und verinnerlichten Wertesystem erliegen wir ohne es zu merken häufig der Versuchung, etwas als "gut" oder "schlecht", als "richtig" oder "falsch" zu bewerten... wo es doch letztlich "einfach nur so ist".

Ein wichtiger erster Schritt ist es also, auf eine Weise zu beobachten und zu beschreiben, so als ob eine Videokamera die Szene gefilmt hätte. So eine Kamera liefert z.B. die reine Beobachtung "Du hast mich heute nicht begrüßt", anstatt der bewertenden Interpretation "Du warst mal wieder zu bequem, mich zu begrüßen". Zwischen beiden Aussagen liegt ein großer Unterschied.

Haben wir uns in bewertenden Interpretationen verfangen, so kann es leicht geschehen, dass wir nicht mehr mit unserem Körper in Kontakt sind und unsere Gefühle fehldeuten, anstatt diese als wertschätzbare Anzeiger dafür zu verwenden, was wir gerade brauchen. In solchen Momenten wird dann ggf. der Partner (aus unserem Denken heraus) mit der Unterstellung "Du mißachtest mich" konfrontiert und unsere tiefer liegenden Gefühle von Traurigkeit oder Hilflosigkeit und unser ursprüngliches Bedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit bleiben unausgesprochen.

Abhilfe

Abhilfe ist dann möglich, wenn wir wirklich aus unserem Fühlen heraus auf positive und erfüllbare Weise formulieren, was wir konkret brauchen, wie z.B. "Ich bitte Dich, mich beim Heimkommen in Deine Arme zu nehmen" (anstatt unspezifisch zu fordern "Du musst mich mehr beachten").